In der dritten Vorlesung (zur segmentalen Phonologie) argumentiere ich dafür, dass wir den Glottalplosiv [ʔ] als automatisch (regelhaft) einsetzbar ansehen und daher zugrundeliegend nicht spezifizieren. In diesem Zuge sage ich auch, dass man aus allgemeinen Gründen der Redundanzfreiheit auch einen beliebigen anderen statt [ʔ] weglassen könnte. In diesem mittelschweren Beitrag diskutiere ich, warum das nicht funktionieren würde. Bitte machen Sie sich komplett von der Orthographie frei, bevor Sie über dieses Phänomen nachdenken! Wenn Sie die Argumentation verstanden haben, erkennen Sie dann allerdings, warum ausgerechnet [ʔ] nicht verschriftet wird.   Read More →

Ulrike Sayatz wies mich darauf hin, dass ich in meinem Beitrag zur Aussprache der Affrikaten im Deutschen zwar über den phonologischen Status der Affrikaten rede, aber nicht ganz klar wird, warum sie nun jeweils ein zugrundeliegendes Segment („Phonem“) sein sollen (statt zwei). Deshalb hier etwas ausführlicher meine Position dazu. Es ist ein fortgeschritteneres Thema – man sollte Kapitel 4 von EGBD gelesen haben.Read More →