Neues Buch in Arbeit: „Grammatische Analysen für das Germanistikstudium“ (Schäfer & Sayatz)

Ulrike Sayatz und ich haben ein neues Buchprojekt angefangen: Grammatische Analysen für das Germanistikstudium. In diesem Buch analysieren wir realistisches sprachliches Material (eine bestimmte Anzahl von Sätzen) auf allen Ebenen der Grammatik. Die Analyse erfolgt zuerst nach EGBD (4. Auflage), aber für jede Analyse diskutieren wir die Unterschiede zu Peter Eisenbergs Grundriss der deutschen Grammatik. Der Grundriss ist deshalb wichtig, weil er im Gegensatz zu EGBD keine reine Didaktisierung darstellt, sondern eine – in Peter Eisenbergs eigenen Worten – konzeptuell vollständige Grammatik des Deutschen liefert. Wir empfehlen generell den Grundriss als zweite Lektüre (nach EGBD) für angehende Germanist*innen.

Der Zeitplan ist optimistisch: Fertigstellung einer Vorab-Version zum Sommersemester 2019. Das Buch wird wie EGBD bei Language Science Press eingereicht.

3 Kommentare zu “Neues Buch in Arbeit: „Grammatische Analysen für das Germanistikstudium“ (Schäfer & Sayatz)

  1. Schaeffer-Lacroix Eva

    Lieber Roland Schäfer, liebe Ulrike Sayatz,
    Danke für diese Ankündigung; ich bin gespannt auf das Ergebnis! Nur mal so eine Frage: haben Sie vor, sich auf die Satzebene zu beschränken („In diesem Buch analysieren wir realistisches sprachliches Material (eine bestimmte Anzahl von Sätzen“) oder wird es auch um satzübergreifende und um nicht-satzwertige Phänomene gehen? Und werden auch textgattungsspezifische Fragen mitberücksichtig?
    MfG
    Eva Schaeffer-Lacroix.

    Antwort
    1. Roland

      Liebe Eva Schaeffer-Lacroix, danke für die Frage! Wir beschränken uns auf die Ansätze aus EGBD und dem Grundriss. Da beide Werke nicht viel zu satzübergreifenden Phänomenen sagen, wird das auch in diesem Buch nicht prominent vorkommen. Ausnahmen sind ggf. Diskussionen zu Funktionen von grammatischen Mitteln der para- und hypotaktischen Verknüpfung. Nicht-satzförmige Einheiten könnten marginal aufgenommen werden, aber mir persönlich wäre es lieber, z.B. literarische „Sätze“ aufzunehmen, die eine kreative Syntax haben und eigtl. nicht innerhalb gegebener grammatischer Beschreibungsansätze abgebildet werden können, obwohl sie wie Sätze aussehen. Textgattungen und spezielle darauf bezogene grammatische Effekte direkt werden nicht besprochen.

      Antwort

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